Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Bronchitis

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Bronchitis

Links zur Bronchitis:

Robert Koch-Institut Informationen zur chronischen Bronchitis
www.rki.de

Deutsche Lungenstiftung e. V.
www.lungenstiftung.de

Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V.
www.pneumologie.de

Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie e. V.
www.paediatrische-pneumologie.eu

Universitätsklinikum Heidelberg Leitfaden zur Langzeit-Sauerstofftherapie
www.klinikum.uni-heidelberg.de

13. Januar 2020
Christa Stosch erhielt 1995 die Diagnose Schlafapnoe. Bei ihr führte die Erkrankung mitunter sogar zu Angststörungen.
  
04. Dezember 2019
Bereits im Kindesalter kann es zur Entstehung von Atemwegserkrankungen wie z. B. Asthma, Mukoviszidose oder einer Bronchitis kommen.
  
20. November 2019
Vor allem im Winter kann es zur Verschlechterungen der Krankheit kommen. COPD-Patienten sollten sich daher frühzeitig gegen Grippe impfen lassen.
  
20. November 2019
Für Menschen mit Asthma ist es sehr wichtig, sich körperlich zu betätigen, um ihre eigene Belastbarkeit zu erhöhen.
  
06. November 2019
Asthma kann mit verschiedenen Begleiterscheinungen wie z. B. Sodbrennen oder Allergien einhergehen. Durch das Kortison kann es außerdem zu Mundsoor kommen.
  
Therapie Bronchitis

Bei einer durch Viren ausgelösten Bronchitis wird die Krankheitsursache i. d. R. nicht therapiert. Anders ist dies bei einer bakteriellen Bronchitis, die mit Antibiotika behandelt werden kann. Grundsätzlich gilt es, nicht zu rauchen. Trockene und kalte Luft ist zu meiden. Wenn man Schadstoffen ausgesetzt wird, sollte eine Atemschutzmaske getragen werden. In entsprechenden Fällen helfen hustenstillende oder schleimlösende Mittel. In der Regel verabreicht man nicht beides gleichzeitig, weil diese Medikamente entgegengesetzte Wirkungen haben. Bewegung, körperliche Fitness und vor allem gezielter Lungensport unterstützen den Heilungsprozess. Bei einer chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD) helfen Medikamente, die die verengten Atemwege erweitern. Eine COPD ist nach bisherigem Stand noch nicht heilbar.

Die akute Bronchitis entsteht in den meisten Fällen durch Viren, seltener durch Bakterien. Es gibt Faktoren, die die akute Bronchitis begünstigen: Kälte (besonders im Winter), trockene, klimatisierte oder beheizte Luft oder Schadstoffe in der Luft, die eingeatmet werden. Diese können im dichten Straßenverkehr oder bei bestimmten Berufen besonders schädlich sein. Die chronische Bronchitis ist meist auf Rauchen von Zigaretten zurückzuführen. Passivraucher sind genauso gefährdet wie Raucher. Die chronische Bronchitis kann erhebliche Komplikationen nach sich ziehen, z. B. das Lungenemphysem oder eine Rechtsherzinsuffizienz, eine Schwäche der rechten Herzkammer. Bestimmte Erkrankungen können die Entstehung der Bronchitis begünstigen.

Neben den medikamentösen Therapien hilft bei Bronchitis auch das Trainieren der Atemmuskulatur, die Inhalation, die Klopfmassagen zur Lösung des Schleims und bestimmte Impfungen. Vorbeugende Maßnahmen gegen eine Bronchitis können viel trinken von Wasser oder heißen Getränken, vermeiden von Schadstoffen und körperliches Training sein. Auch die Impfung gegen Grippe kann den Körper ggf. gegen das Auftreten einer Bronchitis schützen. Die Inhalation von Ölen oder Salzlösung bei Erkältung kann ggf. ein Mittel sein, um eine Bronchitis zu vermeiden. Bei der Rauchentwöhnung können Nikotinpflaster, -kaugummis oder -sprays bei einigen unterstützend wirken. Auch Entwöhnungskurse versuchen Unterstützung zu bieten.