Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Bronchitis

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Bronchitis

Links zur Bronchitis:

Robert Koch-Institut Informationen zur chronischen Bronchitis
www.rki.de

Deutsche Lungenstiftung e. V.
www.lungenstiftung.de

Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V.
www.pneumologie.de

Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie e. V.
www.paediatrische-pneumologie.eu

Universitätsklinikum Heidelberg Leitfaden zur Langzeit-Sauerstofftherapie
www.klinikum.uni-heidelberg.de

13. März 2019
Ältere Patienten mit einer mittelschweren COPD haben ein erhöhtes Risiko an Lungenkrebs zu erkranken.
  
12. März 2019
Ein Überdruckbeatmungsgerät soll Menschen mit nächtlichen Atemaussetzern helfen, durch die Zufuhr von Luft einen erholsamen Schlaf zu ermöglichen.
  
11. März 2019
Patienten mit Asthma sollten Sport und Erholung in ihren Alltag integrieren. So kann die Lungenfunktion gebessert und Asthmaanfällen ruhiger begegnet werden.
  
07. März 2019
Lungensport, ob allein oder in einer Gruppe, ist für Menschen mit COPD wichtig, um die körperliche Leistungsfähigkeit bestmöglich aufrechtzuerhalten.
  
27. Februar 2019
Bei Lungenhochdruck besteht ein erhöhter Blutdruck im Lungenkreislauf. Man unterscheidet zwei Formen von Lungenhochdruck.
  

Unter Bronchitis versteht man die Entzündung der Schleimhäute der Bronchien. Man muss zwischen der akuten und der chronischen Bronchitis unterscheiden. Beide Formen der Bronchitis kommen oft vor. Ca. 10 Prozent aller Frauen und 15 Prozent aller Männer leiden an einer chronischen Bronchitis. Bei der chronisch-obstruktiven Bronchitis sind zusätzlich die Atemwege verengt. Neuesten Schätzungen zufolge leiden etwa 4 Prozent der Erwachsenen an einer COPD. Eine akute Bronchitis wird meist durch Viren ausgelöst. Schadstoffe in der Luft wie etwa Tabakrauch, Reizgase oder Staub können die Erkrankung begünstigen. Auch allzu trockene Luft (z. B. in klimatisierten Räumen) oder Kälte können die Bronchien belasten.

Die akute Bronchitis entsteht in den meisten Fällen durch Viren, seltener durch Bakterien. Es gibt Faktoren, die die akute Bronchitis begünstigen: Kälte (besonders im Winter), trockene, klimatisierte oder beheizte Luft oder Schadstoffe in der Luft, die eingeatmet werden. Diese können im dichten Straßenverkehr oder bei bestimmten Berufen besonders schädlich sein. Die chronische Bronchitis ist meist auf Rauchen von Zigaretten zurückzuführen. Passivraucher sind genauso gefährdet wie Raucher. Die chronische Bronchitis kann erhebliche Komplikationen nach sich ziehen, z. B. das Lungenemphysem oder eine Rechtsherzinsuffizienz, eine Schwäche der rechten Herzkammer. Bestimmte Erkrankungen können die Entstehung der Bronchitis begünstigen.

Diagnose Bronchitis

Die akute und die chronische Bronchitis werden mit ähnlichen Verfahren diagnostiziert. Die Bronchien werden durch den behandelnden Arzt abgehört und abgeklopft, der Schleim (Auswurf) kann untersucht werden. Es ist wichtig, dass eine chronische Bronchitis möglichst frühzeitig erkannt wird. Vor allem müssen rechtzeitig etwaige Schadstoffe in der Luft, die ursächlich für die Erkrankung sind, erkannt und eliminiert werden. Wenn z. B. eine Feinstaubbelastung am Arbeitsplatz vorliegt oder der Betreffende Tabak konsumiert, kann man Maßnahmen ergreifen, diese Schadstoffe in Zukunft zu meiden. Eine beginnende Bronchialverengung (COPD) sollte bereits im Anfangsstadium diagnostiziert werden, damit die Erkrankung noch gut therapiert werden kann.