Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Bronchitis

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Bronchitis

Links zur Bronchitis:

Robert Koch-Institut Informationen zur chronischen Bronchitis
www.rki.de

Deutsche Lungenstiftung e. V.
www.lungenstiftung.de

Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V.
www.pneumologie.de

Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie e. V.
www.paediatrische-pneumologie.eu

Universitätsklinikum Heidelberg Leitfaden zur Langzeit-Sauerstofftherapie
www.klinikum.uni-heidelberg.de

06. November 2019
Asthma kann mit verschiedenen Begleiterscheinungen wie z. B. Sodbrennen oder Allergien einhergehen. Durch das Kortison kann es außerdem zu Mundsoor kommen.
  
29. Oktober 2019
Die Bestandteile einer Rehabilitation bei COPD sind unter anderem Schulungen, Sport- und Physiotherapie sowie Ernährungsberatung.
  
23. Oktober 2019
Eine bronchiale Thermoplastie kommt nur für Patienten infrage, bei denen eine sehr schwere Form von Asthma vorliegt.
  
17. Oktober 2019
Bei Patienten mit chronischem Sauerstoffmangel kann eine Langzeit-Sauerstofftherapie infrage kommen.
  
17. Oktober 2019
Einmal zerstörtes Lungengewebe ist nicht heilbar, daher konzentriert sich die Therapie des Emphysems auf die Verbesserung der Lebensqualität.
  

Die akute Bronchitis entsteht in den meisten Fällen durch Viren, seltener durch Bakterien. Es gibt Faktoren, die die akute Bronchitis begünstigen: Kälte (besonders im Winter), trockene, klimatisierte oder beheizte Luft oder Schadstoffe in der Luft, die eingeatmet werden. Diese können im dichten Straßenverkehr oder bei bestimmten Berufen besonders schädlich sein. Die chronische Bronchitis ist meist auf Rauchen von Zigaretten zurückzuführen. Passivraucher sind genauso gefährdet wie Raucher. Die chronische Bronchitis kann erhebliche Komplikationen nach sich ziehen, z. B. das Lungenemphysem oder eine Rechtsherzinsuffizienz, eine Schwäche der rechten Herzkammer. Bestimmte Erkrankungen können die Entstehung der Bronchitis begünstigen.

Unter Bronchitis versteht man die Entzündung der Schleimhäute der Bronchien. Man muss zwischen der akuten und der chronischen Bronchitis unterscheiden. Beide Formen der Bronchitis kommen oft vor. Ca. 10 Prozent aller Frauen und 15 Prozent aller Männer leiden an einer chronischen Bronchitis. Bei der chronisch-obstruktiven Bronchitis sind zusätzlich die Atemwege verengt. Neuesten Schätzungen zufolge leiden etwa 4 Prozent der Erwachsenen an einer COPD. Eine akute Bronchitis wird meist durch Viren ausgelöst. Schadstoffe in der Luft wie etwa Tabakrauch, Reizgase oder Staub können die Erkrankung begünstigen. Auch allzu trockene Luft (z. B. in klimatisierten Räumen) oder Kälte können die Bronchien belasten.

Therapie Bronchitis

Bei einer durch Viren ausgelösten Bronchitis wird die Krankheitsursache i. d. R. nicht therapiert. Anders ist dies bei einer bakteriellen Bronchitis, die mit Antibiotika behandelt werden kann. Grundsätzlich gilt es, nicht zu rauchen. Trockene und kalte Luft ist zu meiden. Wenn man Schadstoffen ausgesetzt wird, sollte eine Atemschutzmaske getragen werden. In entsprechenden Fällen helfen hustenstillende oder schleimlösende Mittel. In der Regel verabreicht man nicht beides gleichzeitig, weil diese Medikamente entgegengesetzte Wirkungen haben. Bewegung, körperliche Fitness und vor allem gezielter Lungensport unterstützen den Heilungsprozess. Bei einer chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD) helfen Medikamente, die die verengten Atemwege erweitern. Eine COPD ist nach bisherigem Stand noch nicht heilbar.