Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Bronchitis

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Bronchitis

Links zur Bronchitis:

Robert Koch-Institut Informationen zur chronischen Bronchitis
www.rki.de

Deutsche Lungenstiftung e. V.
www.lungenstiftung.de

Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V.
www.pneumologie.de

Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie e. V.
www.paediatrische-pneumologie.eu

Universitätsklinikum Heidelberg Leitfaden zur Langzeit-Sauerstofftherapie
www.klinikum.uni-heidelberg.de

19. Februar 2018
Während es bei COPD zu einer Verengung der Bronchien kommt, geht eine Lungenfibrose mit einer Verkleinerung der Lunge einher.
  
31. Januar 2018
Bei der Inhalation gibt es einige Fehlerquelle, die verhindern, dass der Wirkstoff in der richtigen Dosierung in die Lunge gelangt.
  
22. Januar 2018
Zu Mangelernährung bei COPD kann es sowohl durch eine zu einseitige als auch durch eine nährstoffarme Ernährung kommen.
  
15. Januar 2018
Vor allem für Kinder und Jugendliche mit Asthma ist es wichtig, dass sie richtig geschult werden. Dafür gibt es die Arbeitsgemeinschaft Asthmaschulung.
  
09. Januar 2018
Die COPD-Selbsthilfegruppe Plettenberg im Sauerland möchte so viele Menschen mit COPD und Asthma erreichen wie möglich.
  

Neben den medikamentösen Therapien hilft bei Bronchitis auch das Trainieren der Atemmuskulatur, die Inhalation, die Klopfmassagen zur Lösung des Schleims und bestimmte Impfungen. Vorbeugende Maßnahmen gegen eine Bronchitis können viel trinken von Wasser oder heißen Getränken, vermeiden von Schadstoffen und körperliches Training sein. Auch die Impfung gegen Grippe kann den Körper ggf. gegen das Auftreten einer Bronchitis schützen. Die Inhalation von Ölen oder Salzlösung bei Erkältung kann ggf. ein Mittel sein, um eine Bronchitis zu vermeiden. Bei der Rauchentwöhnung können Nikotinpflaster, -kaugummis oder -sprays bei einigen unterstützend wirken. Auch Entwöhnungskurse versuchen Unterstützung zu bieten.

Unter Bronchitis versteht man die Entzündung der Schleimhäute der Bronchien. Man muss zwischen der akuten und der chronischen Bronchitis unterscheiden. Beide Formen der Bronchitis kommen oft vor. Ca. 10 Prozent aller Frauen und 15 Prozent aller Männer leiden an einer chronischen Bronchitis. Bei der chronisch-obstruktiven Bronchitis sind zusätzlich die Atemwege verengt. Neuesten Schätzungen zufolge leiden etwa 4 Prozent der Erwachsenen an einer COPD. Eine akute Bronchitis wird meist durch Viren ausgelöst. Schadstoffe in der Luft wie etwa Tabakrauch, Reizgase oder Staub können die Erkrankung begünstigen. Auch allzu trockene Luft (z. B. in klimatisierten Räumen) oder Kälte können die Bronchien belasten.

Diagnose Bronchitis

Die akute und die chronische Bronchitis werden mit ähnlichen Verfahren diagnostiziert. Die Bronchien werden durch den behandelnden Arzt abgehört und abgeklopft, der Schleim (Auswurf) kann untersucht werden. Es ist wichtig, dass eine chronische Bronchitis möglichst frühzeitig erkannt wird. Vor allem müssen rechtzeitig etwaige Schadstoffe in der Luft, die ursächlich für die Erkrankung sind, erkannt und eliminiert werden. Wenn z. B. eine Feinstaubbelastung am Arbeitsplatz vorliegt oder der Betreffende Tabak konsumiert, kann man Maßnahmen ergreifen, diese Schadstoffe in Zukunft zu meiden. Eine beginnende Bronchialverengung (COPD) sollte bereits im Anfangsstadium diagnostiziert werden, damit die Erkrankung noch gut therapiert werden kann.